Der Akku-Nagler bietet grenzenlose Mobilität auf jeder Baustelle

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Fakt ist: Sie brauchen nicht jedes Werkzeug auf der Baustelle, aber ohne den leistungsfähigen Akku-Nagler geht auf der Baustelle wenig. Denn egal ob Sie tackern oder festnageln wollen, mit dem richtigen Akku-Nagler befestigen Sie von der Folie über die Fußbodenleiste, Stoffe und Latten alles – und das schnell, einfach und kabellos. Mit dem Akku-Nagler hat der Alptraum von abgebrochenen Nägeln, verbogenen Schrauben oder sich ablösendem Klebstoff endlich ein glückliches Ende

So funktioniert der Akku-Nagler

Herzstück des Akku-Naglers ist ein leistungsstarker und effizienter, meist bürstenloser Elektromotor, der in Kombination mit einer intelligenten Elektronik ein Maximum an Leistung bei geringem Energiebedarf liefert. Der Elektromotor beschleunigt einen Kolben, der die Nägel und Klammern in das Material schießt. Damit werden scheinbar mühelos Klammern und Nägel mit einer Eintreibtiefe von bis zu 90 mm ins Holz oder andere Untergründe getrieben.

Dabei kann es manchmal passieren, dass Nägel im Schusskanal verklemmen. Bei einem qualitativ hochwertigen Nagler ist das kein Problem, dort haben Sie leichten Zugang und Sie können die verklemmten Nägel mühelos entfernen.

Neben dem Akku-Nagler gibt es auch noch den Gasnagler mit einem anderen Funktionsprinzip. Hier wird eine definierte Gasmenge eingespritzt und entzündet. Der dabei entstehende Druck treibt den Schlagbolzen an, der dann den Nagel eintreibt. Nachteilig bei der Ausführung mit dem Gasnagler ist, dass Sie von Zeit zu Zeit eine Gaskartusche benötigen. Das treibt die Folgekosten in die Höhe, vor allem wenn Sie täglich mit dem Nagler arbeiten.

Deshalb hat sich eher der Akku-Nagler durchgesetzt, weil Sie den Akku schnell aufladen können.

Warum der Akku-Nagler so ungemein beliebt ist

Der Akku-Nagler ist deswegen so beliebt, weil Sie weder einen Stromanschluss noch Druckluft zum Arbeiten benötigen. Sie können also arbeiten, wo Sie wollen, vorausgesetzt der Akku ist geladen und Sie haben eventuell noch einen vollgeladenen Akku in Reserve, was sehr zu empfehlen ist. Alles, was Sie brauchen sind Nägel oder Klammern und schon können Sie loslegen. Und dabei ist die Bedienung kinderleicht und sicher. Sie setzen den Akku-Nagler einfach an, und auf Knopfdruck verschießen Sie Klammer für Klammer oder Nagel für Nagel. Mit keinem anderen Werkzeug können Sie so schnell Teile verbinden.

Wo der Akku-Nagler seine wahre Stärke entwickelt

Sehr beliebt ist der Akku-Nagler natürlich bei Dachdeckern und Zimmerern. Wo die früher mit Muskelkraft einen Nagel nach dem anderen ins Holz getrieben haben, machen sie das heute elegant mit einem Akku-Nagler, der präzise, unermüdlich und mit größter Genauigkeit die Nägel und Klammern ins Holz oder andere Untergründe treibt. Damit befestigen sie Balkenschuhe, Balkenträger, Sparrenfettenanker, Dachhaken, Dackdeckungen und Bekleidungen aus Aluminium, rostfreiem Stahl oder Titanzink.

Aber auch andere Handwerker wie Dekorateure oder Fußbodenleger schätzen das Arbeiten mit dem Akku-Nagler, um Leisten, Latten, Isoliermaterialien, Folien oder Textiltapeten auf einem gleichen Material oder auf anderen, haftfähigen Untergründen zu befestigen.

Härtere Materialien wie Harthölzer, Stein oder Metall scheiden dagegen als Material eher aus, weil der Widerstand zu groß ist und sich die Nägel verbiegen oder der Akku-Nagler zu stark verschleißen würde.  Was ebenfalls nicht für den Akku-Nagler geeignet ist: Resopalplatten oder harter Kunststoff.

Mit dem Akku-Nagler arbeiten Sie jederzeit sicher

Fakt ist: Handwerker kennen die Gefahren auf der Baustelle und schätzen deshalb um so mehr sichere Werkzeuge wie den Akku-Nagler. Denn die handelsüblichen Akku-Nagler sind mit einer Schlagsperre versehen, um die Unfallgefahr zu minimieren. Die  Schlagsperre verhindert, dass Sie versehentlich in die Luft schießen oder auf einen Menschen, nur weil Sie den Startknopf gedrückt haben. Deshalb können Sie erst dann einen Nagel oder eine Klammer abschießen, wenn an der Akku-Nagler am Werkstück anliegt und ein Widerstand entsteht. Jetzt weiß die Elektronik, dass der Akku-Nagler am Werkstück anliegt.

So arbeiten Sie mit dem Akku-Nagler

Üblicherweise haben die Akku-Nagler ein profiliertes Nasenstück. Damit kann der Handwerker den Nagler sicher ansetzen, erst dann ist der Akku-Nagler startbereit. Meist soll eine definierte Eintreibtiefe nicht überschritten werden, deshalb verfügt der Nagler über eine verstellbare Tiefeneinstellung – in vielen Fällen werkzeuglos -, mit der sich eine hohe Wiederholgenauigkeit erzielen lässt. Ob Sie einzelne Nägel oder Klammern eintreiben oder eine ganze Serie können Sie am Nagler selbst einstellen bzw. umstellen. Wenn sich Nägel verklemmen, was hin und wieder vorkommen kann, können diese leicht entfernt werden.

In der Regel haben die Akku-Nagler eine weitere Sicherheitseinrichtung. Wenn nur noch 5-7 Nägel im Magazin sind kann nicht weitergeschossen werden, sondern es müssen neue Nägel aufgefüllt werden. Üblicherweise lassen sich Nägel mit einem Durchmesser von bis zu 3,3 mm sowie einer Eintreiblänge von 90 mm in das Material schießen. Wenn Sie oft mit dem Akku-Nagler arbeiten, empfiehlt es sich, wenn Sie sich einen zweiten Akku besorgen, damit Sie einfach länger arbeiten können. Wenn Sie mit unterschiedlichen Nageldurchmessern arbeiten, ist ein Akku-Nagler mit einer verstellbarer Schlagstärke die bessere Wahl. So können Sie die Schlagstärke anpassen und verhindern, dass dünne Nägel oder Klammern zu leicht verbiegen.

Fazit: Ein leistungsfähiger Akku-Nagler sollte in keinem gut sortierten Handwerksbetrieb fehlen, vor allem, wenn viel mit Holz gearbeitet wird.

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