Vollkommene Messzuverlässigkeit? Der Testbericht zum Bosch Ortungsgerät DMF 10

Unser Produkttest-Bewerber Ingo hat das Bosch Ortungsgerät DMF 10
getestet. Hier geht’s zum Testurteil.

 

 

 

 

 

 

 

Projekt: Küche aufbauen, Regale anbringen

Projektdauer: 4 Stunden

Alter: 26

Geschlecht:

  • männlich

Interessen:

  • Heimwerken
  • Renovieren
  • Garten
  • Multimedia

Svh24_de_kunde:

  • ja

Mein Testbericht:

Ich berichte über das Bosch Ortungsgerät DMF Zoom

Lieferumfang:

– das Ortungsgerät
– eine schwarze Schutztasche (mit Gürtelschlaufe)
– zwei Markierungsstifte
– eine 9V Batterie
– die Bedienungsanleitung

Inbetriebnahme/Erster Eindruck:

Als erstes habe ich die Bedienungsanleitung gelesen.
Boschtypisch ist sie in Schwarz/weiß gehalten und wirklich leicht verständlich.

Zunächst wird die Batterie in das Gerät eingesetzt. Positiv: das Batteriefach ist hochwertig, mit anständigen Kontaktblechen. Andere Hersteller nutzen bei 9V Geräten oftmals Steckkontakte mit (schlechten) Kabelverbindungen.

Das Gerät ist angenehm leicht und liegt gut in der Hand. Eine Gummierung sorgt für einen sicheren Halt. Leider ist keine Handschlaufe o.ä. vorhanden.

Die Rückseite des Gerätes verfügt über Filzgleiter, die die Wandoberfläche vor Spuren schützen sollen.

Es gibt an der Unterseite eine Öffnung, um einen der zwei mitgelieferten Bleistifte im Gerät aufzubewahren. Clevere Lösung, so hat man immer einen Stift griffbereit.
(Tipp: Die bekannten IKEA Bleistifte passen auch in die Aufnahme. Stiftnachschub ist also kein Problem)

Anwendung:

Das Gerät kalibriert sich beim Einschalten eigenständig. Danach kann man gleich drauflosmessen.

Man kann den Suchmodus auswählen (Metall/Holz), Im Holzmodus werden trotzdem Gefahrenquellen/Leitungen aus Metall angezeigt.

Am besten führt man das Gerät mehrfach (3-4x) über die abzusuchende Stelle. Damit lässt sich ein sicheres Ergebnis erzielen. Denn manchmal Zeigt das Gerät ein Objekt an, wo keins ist. Tipp: Beim Messen keine Elektrowerkzeuge in der anderen Hand halten, darauf reagiert das Gerät.

Geortete Objekte werden durch ein rotes LED Signal angezeigt. Sollte die Leitung Stromführend sein, blinkt der LED-Ring rot. Im Display wird die genaue Signalstärke angezeigt. So kann man sich Zentimetergenau an die geortete Leitung rantasten. Mit der Zoomfunktion kann man erstaunlich tief in der Wand messen. (Teilweise werden sogar Leitungen/Heizungsrohre im Nachbarzimmer geortet.)

Das Grüne Licht leuchtet, wenn kein Hinderniss geortet wurde.
In der Mitte des LED Rings ist eine Öffnung, durch die man den gescannten Bohrbereich markieren kann.

Bei der Art des Materials ist gelegentlich eine Fehlmessung vorgekommen. Ein Kupfekabel wurde als Eisenmetall angezeigt. Ein Kupferrohr als Stromführend.
Die Ortung von Holzbalken funktioniert (allerdings nicht immer zuverlässig.)

Tipp: Lampen im Zimmer anschalten, denn stromführende Leitungen erkennt das Gerät am besten.

Aufgrund der mittig liegenden Ortungsspule ist leider keine Messung bis in die Raumecke möglich. Hier sind ca. 3-4 cm Gehäuse im Weg.

Leider verfügt das Gerät über keine Displaybeleuchtung. Nichtsdestotrotz kann man das scharfe Display bei ausreichendem Raumlicht recht gut ablesen.

Fazit:

Ich bin wirklich zufrieden mit dem Gerät und denke das es ein sehr gutes Preis/Leistungs Verhältnis bietet. Der Anschaffungspreis zahlt sich bereits aus, wenn man nur eine Leitung entdeckt, die man sonst angebohrt hätte.
 
Wir bedanken uns für Deinen tollen Testbericht und wünschen Dir noch weiterhin viel Spaß bei Deinen Heimwerker-Projekten.
Das Bosch Ortungsgerät DMF 10 Zoom findet Ihr auch bei svh24.de.

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