Welche Techniken gibt es und welche Ausrüstung benötigt man dafür?

img_4 Schweißen will gelernt sein!Erst nach viel Übung können dauerhafte und vor allem optisch ansprechende Verbindungen geschaffen werden. Abhängig sind diese auch von der Schweißtechnik, für die unterschiedliche Ausrüstung benötigt wird. So unterscheidet sich das Schutzgas-Schweißen deutlich vom Elektro-Schweißen, wobei beide Techniken ihre Vor- und Nachteile haben.

Eine grobe Unterscheidung lässt sich zwischen Schweißen mit Gas und dem Elektro-Schweißen machen: Während beim Schweißen mit Gas eine Flamme das Schmelzgut oder das Werkstück  verflüssigt und verbindet, wird beim elektronischen Schweißen die nötige Hitze durch einen Leuchtbogen zwischen zwei Elektroden erzeugt. Dieses Elektroden-Schweißen gilt als die einfachste Schweißtechnik und erlaubt einen vergleichsweise einfachen Einstieg. Der größte Vorteil des Elektro-Schweißens liegt jedoch in der sparsamen Ausrüstung: Das Schweißgerät ist vergleichsweise klein und kompakt und kann somit leicht transportiert werden. Darüber hinaus entfällt das Hantieren mit Gas, was das Elektro-Schweißen sicherer macht. Die Verbindungen, die beim E-Schweißen geschaffen werden, unterscheiden sich qualitativ sowie optisch in keiner Weise von denen beim Schweißen mit Gas.

img_4 Schweißen will gelernt sein!Schweißen mit Gas bedarf einer größeren Ausrüstung. Neben dem Schweißbrenner benötigt man zwei Gasflaschen und Schweißerhandschuhe. In der einen befindet sich Ethin und in der anderen Sauerstoff. Beide Stoffe in Verbindung schaffen eine Flamme, die den Werkstoff entweder direkt zum Schmelzen bringt oder mit Hilfe eines Schmelzguts verbindet. Eine Variante des Schweißens mit Gas ist das Schutzgas-Schweißen. Hierbei kommt ein Schutzgas zum Einsatz, das die Schweißnaht vor Umgebungsgasen wie dem Luftsauerstoff abschirmt. Hierdurch wird verhindert, dass Poren im Schmelzgut entstehen und die Verbindung brüchig wird. Die passende Ausrüstung zum Schweißen mit Gas und zum Elektro-Schweißen finden Sie bei svh24.de im Onlineshop.

IMG_1 Schweißen will gelernt sein!Je nach gewünschtem Ergebnis gibt es verschiedene Schweißtechniken. Möglich ist zum Beispiel das Verbinden von Werkstücken mit Hilfe eines Schmelzguts, das sich durch einen niedrigen Schmelzpunkt auszeichnet. Alternativ können die Werkstücke auch selbst geschmolzen und somit verbunden werden. Dabei wird entweder punktuell geschweißt oder mit einer Rollnaht gearbeitet. Beim Punktschweißen werden zum Beispiel Bleche über Schweißpunkte verbunden, während eine Rollnaht eine durchgehende Verbindung schafft. Eher im industriellen Bereich eingesetzt wird das Rotationsschweißen, bei dem die Werkstücke mit hohen Geschwindigkeiten gedreht werden. Durch die Reibung weicht das Material auf und kann somit verbunden werden

3 Kommentare
  1. Marco sagte:

    Habe letztens versucht mein Auspuff zu schweißen, es hat Anfangs recht gut geklappt, aber nach etwa 5 Minuten kamen immer wieder neue löcher. Am ende hab ich das Loch dann doch zu bekommen aber mit einem riesigen „klumpen“. Fand es ganz lustig von der Optik, aber Professionell sieht anders aus :)

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  2. Daniela sagte:

    Als ich angefangen habe mich im Schweißen zu üben, ist es mir ziemlich oft passiert, dass die Elektrode geklebt hat. Das war echt nervig und frustrierend zu gleich! Ich habe mir nämlich in den Kopf gesetzt einen Pflanztisch selber zu schweißen, da ich keinen gefunden habe, wie ich ihn wollte. Es hat mich wirklich viel Zeit und Nerven gekostet und ich musste nachdem der erste fertig war, einen neuen schweißen, da er mir optisch nicht gefiel :D
    Beim zweiten Anlauf ging es aber auch schon besser! Es schaut nicht professionell aus, aber er ist stabild und erfüllt seinen Zweck – und vor allem : ist nicht so hässlich wie der erste Versuch! :D

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  3. Garo sagte:

    Schweißen lernt man tatsächlich erst durch Schweißen. Theorie gehört zwar dazu, aber es geht halt nix über die Praxis.

    Die Schweißtechnische Lehranstalt ist in ganz Deutschland verbreitet. Auch die Handwerkskammern halten ihre Kurse meist über die SLV ab. Frag da doch mal nach.

    Das Optimum ist allerdings, ein Bekannter der es kann und Dir beibringt. Der bringt Dir die Theorie beim schweißen nebenher bei, nämlich nur das was wichtig ist

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